Volker Klimmer
ist nicht nur Apotheker – er ist vor allem eines: ein musikalisches Multitalent, Pianist, Arrangeur, Komponist, Bandleader – ein Mann mit vielen Facetten, der sich mit seiner Band über Jahrzehnte hinweg einen Namen gemacht hat, und das weit über seine Heimat Kaiserslautern hinaus.
Die Jazzwelle schlug Volker Klimmer Anfang der Sechziger Jahre in seinen Bann. Inspiriert von Art Blackey & the Jazz Messengers, Stan Getz, Chet Baker oder Oskar Peterson begann seine musikalische Reise in den frühen 60ern, als er die Abteilung "Modern Jazz", unter der Regie von Kurt Littig, im Arbeitskreis Jazz der VHS Kaiserslautern leitete. Klimmer schrieb damals schon Bigband- Arrangements für die Schülerbigband. Mit seinem "Volker-Klimmer-Jazzquintett" war er regelmäßig bei regionalen Jazzfestivals und sehen und zu hören, u.a. Auftritte in Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland. Er musizierte zusammen mit seinem Zwillingsbruder Bernd am Bass mit Größen wie Hans Koller, Attila Zoller, Rudi Füsers, hatte ein Quartett mit Saxophonist Bent Jaedig, dem damaigen MItglied der Kurt Edelhagen Band, spielte mit Joki Freund und Emil und Albert Mangelsdorff. Der AFN Kaiserslautern strahlte Teile der Konzerte aus – ein früher Beleg seiner Klasse. Autritte bei Jazzfestials in Frankreich, Italien, Östereich, Luxemburg und Deutschland folgten. Zwillingsbruder Bernd Klimmer wendete sich im Laufe der Jahre mehr der Malerei zu und machte sich als Künstler und Autor in der Kunstszene einen Namen.
2002 entschloss sich Klimmer, noch tiefer in die Materie einzutauchen und studierte Jazz- und Popularmusik bei Dozent Christoph Sänger, Prof. Christoph Spendel, Prof. Michael Sagmeister und Dozent Peter Fulda an der Hochschule für Musik und Kunst in Frankfurt. Auch wurde er von Pianistin Anke Helfrich und Vladislaw Sendeki unterrichtet. Heute zählt er zu den bekanntesten Jazzpianisten der Region.
Seine Band, die Volker Klimmer Band, gründete er bereits 1968. Seitdem steht sie für musikalische Spielfreude, stilistische Vielfalt und ausgeklügelte Arrangements. Ob instrumental oder mit Gesang – die hochprofessionelle Band begeistert ihr Publikum immer wieder aufs Neue.
Musikalisch vereint Klimmer die Eleganz klassischer Jazztraditionen mit modernem Jazz-Pop. Sein großes Vorbild: Till Brönner. Sämtliche Stücke arrangiert Klimmer selbst – alle mit seiner ganz persönlichen Note: Seine Musik lebt von Authentizität und einem feinen Gespür für die emotionale Kraft des Jazz. Mit jeder Note, jedem Takt zieht er mit seiner Band das Publikum in den Bann – seit Jahrzehnten. Mit Herz, Erfahrung und einer unbändigen Liebe zur Musik.
Im Jahr 2005 wurde Volker Klimmer für seine Verdienst bei der Gestaltung des kulturellen Lebens in der Stadt Kaiserslautern mit der Barbarossa Medaille ausgezeichnet.
Mit dabei:
Ralph(Mosch)Himmler, Helmut Engelhardt, Doris Mosinski, Bernd Klimmer, Dr. Jürgen Fischer, Helmut Weilemann, Dieter Harms, Horst Hach, Prof. Dr. Stephan Steiner, Karl-Heinz Steidel, Ilona Uhl, Lilo Lutz, Thomas Westrich, Elmar Schlicker, Freddy Coulange, Wolfgang Janischowski, Jens Neufang, Hans - Albert Laier, Ludwig Friedel, Peter Spang, Ingo von Wenzlawowicz, Patrick Mattes, Werner Hertz, Rosita Kerren, Werner Müller, Oliver Leicht, Dr. Dr. Paul Becker, Ralp Herrnkind, Sandra Kinkhammer, David Heintz, Rudi Kasper, Martin Lutz, Sascha Kleinophorst, Klaus und Doris Klein, Rainer Heute, Friedrich Walter, Alexander Börner, Lisa Mosinski, Matthias Frank, Peter Schneider, Jürgen Letter, Mathias Dörsam, Sven Hack, Jutta Glaser, Peter Spang, Herby Weindl
Volker und Bernd Klimmer - Jazz im Casimirsaal, ausgestrahlt vom AFN Kaiserslautern 1958
Volker Klimmer Quartett
1962 Amerikahaus Kaisersautern
Vom Jazzquintett zur Bordband auf der "MS Taras Chevchenko" 1965.
V.l..n.r. Dr. Jürgen Fischer, Dr. Paul Becker, Klaus Klein, Dieter Harms und
Volker Klimmer